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[Rezension] Origin – Jennifer L. Armentrout

Titel: Origin, Schattenfunke
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Seitenzahl: 448
Serie: 4/5
Genre: Fantasy, Science Fiction
Verlag: Carlsen (erhältlich hier)

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Inhalt: Daemons Leben hat jeglichen Wert verloren, seit Katy von Daedalus festgehalten wird. Auch Katy ist verzweifelt. Täglich muss sie neue Experimente über sich ergehen lassen. Trotzdem beginnt sie zu ahnen, dass Daedalus nicht nur schlechte Seiten hat. Und sind die Lux wirklich so friedlich, wie sie es bisher immer annahm? Wer sind hier die Guten und wer die Bösen? Katy ist fest entschlossen, eine Antwort auf diese Fragen zu finden – doch dann könnte es bereits zu spät sein. Vor allem, wenn Daemon bis dahin nicht wieder an ihrer Seite ist …

Meine Meinung: Dieser Band unterscheidet sich von seinen Vorgängern. Es geht nicht länger nur um die Liebesgeschichte von Katy und Daemon, sondern um viel größere Dinge. Endlich erfäht der Leser mehr über Daedalus, die Regierung und über die Lux.
Zum ersten mal wird die Handlung nicht nur aus der Sicht von Katy erzählt, sondern auch aus Daemons. Das hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil ich dadurch einen besseren Überblick über die Geschehnisse bekommen habe, als Katy und Daemon getrennt waren. Die Chemie zwischen den Beiden stimmt nach wie vor, auch wenn sie nur wenig Zweisamkeit genießen können. Daemon hat jedenfalls nach wie vor einen festen Platz in meinem Leserherz und den wird er so schnell wohl auch nicht verlieren!
Trotz der etwas düsteren Grundstimmung und den vielen gewaltvollen Szenen, hat mich das Buch gut unterhalten. Es war sehr spannend und mitreißend. Das Ende hatte wieder einen fiesen Cliffhanger und war sehr…ähm dramatisch.
Was mich, wie immer bei Frau Armentrout, absolut überzeugt hat, war der Schreibstil. Locker, leicht, humorvoll und trotzdem gefühlvoll. Auch die Charaktere, die neu auftauchen, wurden gut dargestellt und glänzten durch Einzigartigkeit.
Ein packender, spannender vierter Teil, der mich nicht losgelassen hat!

Sterne: 5/5

 

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[Rezension] Winterflüstern – Tanja Voosen

Titel: Winterflüstern
Autorin: Tanja Voosen
Serie: 3/4
Seitenzahl: 356
Genre: Jugendbuch
Verlag: carlsen, impress (erhältlich hier)

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Inhalt: Kasie Clarks Leben nimmt eine plötzliche Wendung, als sie in eine neue Stadt zu ihren Cousinen Lucy und Taylor ziehen muss. Dort tut sie, was sie besonders gut kann: zuhören. Kasie sammelt Lebensgeschichten und bietet im Gegenzug ihren Rat an. Dabei bräuchte sie eigentlich selbst einen, denn in der neuen Umgebung muss sie sich erst einmal zurecht finden. Bereits bei ihrer Ankunft, wird ihr eine weitere tragische Lebensgeschichte für ihre Sammlung erzählt – von Constantin, dem seltsam anziehenden Jungen, der am Bahnhof sitzt und auf einen Zug wartet, den er nicht bezahlen kann. Aber schon bald muss sie merken, dass Geschichten manchmal eben nur Geschichten sind…

Meine Meinung: Die beiden Vorgänger „Sommerflüstern“ und „Herbstflüstern“ habe ich sehr gerne gelesen. Die Schwestern Taylor und Lucy hatten es mir mit ihrer vorlauten, selbstbewussten und toughen Art angetan. Umso interessanter fand ich es, dass diesmal die Protagonistin ganz anders war: Kasie ist schüchtern, zurückhaltend, hört lieber zu, als dass sie redet und gibt das typische Bild eines „Nerds“ ab. Trotz ihrer schüchternen Art, hat sie ihren eigenen Kopf und gewinnt im Laufe der Handlung an Selbstbewusstsein. Ich habe ein bisschen länger gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, aber dann hat sie mich gepackt. Constantin ist ein zurückgezogener Junge, der besonders zu Beginn eine Abwehrhaltung einnimmt, was Kasie jedoch schnell durchschaut. Es entwickelt sich zunächst eine Freundschaft zwischen den beiden, bis dann langsam ein Knistern spürbar wird. Die Liebesgeschichte stand in diesem Band nicht im Mittelpunkt, viel mehr ging es um die Familie, Freundschaft und das Erwachsenwerden. Auch wenn mich dieser Band nicht ganz so begeistern konnte wie die beiden Vorgänger, habe ich den Schreibstil der Autorin erneut sehr genossen. Die leichte, einfühlsame und gleichzeitig humorvolle Sprache trifft direkt ins Herz und hat mich oft zum Lachen gebracht.
Ein tolles Buch für einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch!

Sterne: 4/5

 

 

 

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[Rezension] Opal – Jennifer L. Armentrout

Titel: Opal, Schattenglanz
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Seitenanzahl: 464
Serie: 3/5
Genre: Fantasy, Romantasy
Verlag: Carlsen (erhältlich hier)

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Inhalt: Auf den ersten Blick ist alles perfekt: Dawson lebt noch und niemand scheint nach ihm zu suchen. Katy wehrt sich nicht länger gegen ihre Gefühle für Daemon und alles könnte so schön sein – aber es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Plötzlich ist Blake zurück und mit ihm ein gewagter Plan. Zu Katys großem Erstaunen bittet er sie um Hilfe. Katy weiß nicht, was sie tun soll, denn Blake ist nicht zu trauen, das hat sie schon einmal schmerzlich zu spüren bekommen. Doch für ihre Freunde – und für Daemon – würde sie alles tun. Selbst ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.

Meine Meinung: Der dritte Band der Serie hat mich gut unterhalten, begeistert und mich erneut in den Bann gezogen. Inzwischen sind mir die Charaktere richtig vertraut und ich habe mich total gefreut, die Geschichte von Katy und Daemon weiterzulesen! Bei Katy konnte ich in „Opal“ eine deutliche Veränderung im Vergleich zum ersten Teil sehen. Aus dem schlagfertigen, aber insgeheim etwas unsicheren Mädchen ist eine selbstbewusste junge Frau geworden, die sich zu wehren weiß und zu kämpfen bereit ist. An Spannung hat es in dem Buch nicht gefehlt, auch wenn ich es schade fand, dass die Erfolgserlebnisse so lange ausblieben. Dadurch war die Grundstimmung eher gedrückt und nidergeschlagen. Die Freundschaft zwischen Katy und Dee scheint große Risse bekommen zu haben und auch andere Freundschaften gehen in die Brüche, sodass Katy scheinbar nur noch Daemon sicher an ihrer Seite weiß. Was jedoch auch diesmal wieder grandios war, ist der Schreibstil der Autorin. Die locker-leichte, gefühlvolle und gleichzeitig humorvolle Sprache von Jennifer L. Armentrout hat mich auch diesmal wieder direkt ins Herz getroffen. Zum Glück veröffentlicht diese Frau so viele Bücher jedes Jahr, wie sonst kaum jemand 🙂
Das Ende des Buchs hielt dann nochmal einen fiesen Cliffhanger bereit, weshalb ich uuuunbedingt bald mit dem nächsten beginnen muss!

Ein gelungener dritter Band.

Sterne: 5/5

Challenge · Rezension

[Rezension] Seelen – Stephenie Meyer

Autorin: Stephenie Meyer
Titel: Seelen
Seiten: 864
Genre: Science Fiction, Jugedbuch
Verlag: Carlsen (erhältlich hier)

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Inhalt: Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig – nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern. Eine von ihnen ist Melanie. Als sie schließlich doch gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält – und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat…

Meine Meinung: Dieses Buch habe ich kürzlich zum zweiten Mal gelesen, da ich es als Jugendliche total geliebt habe. Es ist sind zwar wirklich, wirklich viele Seiten, aber ich habe es dennoch verschlungen und in wenigen Tagen durchgelesen.
Stephenie Meyer ist ja für ihre gefühlvolle Sprache bekannt und auch in „Seelen“ nimmt das Gefühlsleben der Protagonisten viel Raum ein. Anders, als die Biss-Bücher, kam es mir hier allerdings nicht kitschig oder übertrieben vor. Im Gegenteil: die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen, gerade weil sie so einfühlsam beschrieben wurden. Die Handlung als solche fand ich spannend und die Idee gut umgesetzt. Die Geschichte der Seele Wanda, die in den Körper von Melanie eingesetzt wird und eigentlich Melanies Geist auslöschen sollte, um dann den Körper von Melanie zu übernehmen, hat mich wirklich berührt. Nachdem sich Wanda und Melanie zunächst zutiefst verabscheuen, entsteht zwischen ihnen langsam eine Freundschaft, die mich an manchen Stellen zu Tränen gerührt hat. Gefangen in einem Körper bleibt ihnen nicht viel anderes übrig, als sich miteinander zu arrangieren und das hat die Autorin toll umgesetzt. Die wechselnden Perspektiven zwischen Wanda und Melanie waren mir auch immer deutlich genug, sodass das zu keiner Verwirrung geführt hat.
Obwohl die Seelen unsympathisch wirken, weil sie als Fremdkörper die Erde besetzen, habe ich Wanda schnell ins Herz geschlossen, vor allem als sie beginnt, eigene Gefühle zu entwickeln. Als Melanie/Wanda zurück zu der Menschengruppe gelangen, treten einige weitere Figuren auf den Plan wie Melanies Freund Jared, ihren kleinen Bruder Jamie, ihren Onkel Jeb und die Brüder Ian und Kyle, die alle unterschiedliche Beziehungen untereinander und zu Wanda/ Melanie haben. Die Art, wie Stephenie Meyer die Entwicklung der einzelnen Beziehungen und der Figuren selbst beschrieb, hat mir sehr gut gefallen. Sie war authentisch und glaubwürdig.Vor allem legte sie einen großen Wert auf die Entwicklung der einzelnen Charaktere.
An Spannung und Action hat es in diesem Buch ebenfalls nicht gefehlt.

Insgesamt konnte das Buch mich durch seine emotionale, einfühlsame Sprache und einzigartige Charaktere überzeugen. Ich fand es um einiges besser als die Biss-Bücher und bin froh, es ein zweites mal gelesen zu haben!

Sterne: 4/5

Challenge · Rezension

[Rezension] Spiegelstaub – Ava Reed

Autorin: Ava Reed
Titel:. Spiegelstaub
Serie: 2/2
Seitenanzahl: 240
Genre: Fantasy, Romantasy, Jugendbuch
Verlag: impress, Carlsen (erhältlich hier)

 

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Inhalt: Lange schon dauert der Kampf gegen die Wesen der Fantasie. Und noch immer muss Caitlin lernen, ihre Fähigkeiten zu beherrschen. Obwohl jegliche Verbindung zur Spiegelwelt zerstört wurde, ist sie noch nicht in Sicherheit. Denn Finn, der Spiegel ihrer Seele und Caitlins wahre Liebe, hat ihr verschwiegen, dass der Magier Seth möglicherweise aus Scáthán entkommen konnte. Ihrer Bestimmung folgend, macht sie sich gemeinsam mit ihm und ihren Freunden auf den Weg in die Heimat ihrer Mutter. An den Ort, an dem das Leben begonnen hat. Doch alles was lebt, kann auch sterben…

Meine Meinung: Spiegelstaub ist eine gelungene Fortsetzung mit ein paar Schwächen. Der zweite Teil spielt in der magischen Welt Tir Na Nog, die faszinierend und magisch ist, auch wenn ich gerne noch mehr von ihr gelesen hätten. Denn die eigentliche Handlung spielt hauptsächlich in einem magischen Raum im Schloss: dort trainiert Cat für den bevorstehenden Kampf. An einigen Stellen hat mir hier ein bisschen das Tempo gefehlt. Cat hat Schwierigkeiten damit, ihre Fähigkeiten zu verbessern und stärker zu werden, doch ihrer Kampflust ist groß, für meinen Geschmack manchmal etwas zu groß. Sie zeigt sich hier von einer ganz anderen Seite als im ersten Teil und obwohl ich es bewundernswert finde, dass sie eine Heldin sein will, hat es mich gewundert, dass ihr ihr eigenes Leben plötzlich nicht mehr viel wert zu sein scheint.
Die Liebesgeschichte zwischen Cat und Finn ging zwar weiter und es gab einige schöne Szenen, doch das Knistern, das ich im ersten Band gespürt habe, war irgendwie weg. Die Protagonisten waren häufig erschöpft und durch kleinere Missverständnisse gab es leider häufig Streit.
Welche Figur ich absolut hinreißend fand, war Kohan, der vorlaute Fuchs, der mir bereits im ersten Band ans Herz gewachsen ist.
Gegen Ende wurde die Handlung nochmal richtig spannend als es zum finalen Kampf mit Seth kam.
Der Schreibstil der Autorin konnte mich erneut begeistern und war wohl auch der Grund, warum ich das Buch zu Ende gelesen habe. Mit ihrer emotionalen, fast schon poetischen Sprache hat sie eine tolle, wenn auch teils sehr traurige Grundstimmung geschaffen. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, wenn auch an einigen Stellen etwas langatmig!

Sterne: 3/5

Challenge · Rezension

[Rezension] Herbstflüstern -Tanja Voosen

Titel: Herbstflüstern
Autorin: Tanja Voosen
Serie: 2/4
Seitenanzahl: 310
Genre: Jugendbuch
Verlag: impress, Carlsen (erhältlich hier)

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Inhalt: Lena ist ein hübsches, junges Mädchen mit blonden Haaren, langen Beinen und blauen Augen, doch dass sie das nicht vor einem gebrochenem Herzen bewahren kann, weiß sie spätestens seit sie von ihrer großen Liebe Ben abserviert wurde. Jegliche Versöhnungsversuche von ihm blockt sie ab. Stattdessen verkriecht sie sich bei ihrem Babysitterjob fern von Zuhause, wo sich die Fürsorge ihrer Eltern nur auf sie konzentriert seit ihre große Schwester Taylor auf Reisen ist.  Um sich die Abende dort zu vertreiben, beobachtet sie den Nachbarsjungen Jasper, auch Mr Handsome genannt, der jede Nacht ein anderes Mädchen zum Weinen bringt. Bis Jasper sie eines Tages bemerkt und zwischen ihnen so etwas wie eine Freundschaft entsteht…

Meine Meinung: Wie auch schon von dem Vorgänger „Sommerflüstern“, bin ich von dem Buch sehr begeistert. Während im ersten Teil die Geschichte von Taylor erzählt wird, geht es diesmal um ihre kleine Schwester Lena. Ihre humorvolle, direkte Art hat mir gut gefallen und es war schön mitzuverfolgen, wie die Protagonistin im Laufe der Handlung selbstbewusster und selbstsicherer wird. Geprägt von ihrem ersten, schmerzvollen Liebeskummer versucht sie ihre Lebensfreude zurückzugewinnen. Auf der Suche nach ihrer alter Fröhlichkeit, scheint Jasper eine willkommene Ablenkung zu sein. Er ist selbstbewusst, von sich überzeugt und sich seines attraktiven Aussehens durchaus bewusst. Obwohl er bei den Mädels gut ankommt, gibt er sich distanziert und serviert eine nach der anderen ab. Als Leser merkt man sehr schnell, dass hinter seine Fassade ein sensibler, unsicherer Junge steckt, der genauso mit den Herausforderungen des Erwachsenwerdens zu kämpfen hat, wie alle anderen auch. Die Freundschaft zwischen ihm und Lena fand ich einfach nur toll! Es hat mir gut gefallen, dass sie sich zunächst auf freundschaftlicher Ebene begegnen, auch wenn es unterschwellig von Anfang zwischen ihnen knistert.
Der flüssige, einfache Schreibstil war auch in diesem Band angenehm zu lesen. Mit gefühlvoller und gleichzeitig humorvoller Sprache schafft die Autorin eine angenehme Grundstimmung. Ich habe das Buch in wenigen Stunden gelesen und jede Seite genossen. Es war ein guter Mix aus Spannung, Humor, Gefühl und Romantik! Ich freue mich auf die weiteren Bände!

Sterne: 4/5

Rezension

[Rezension] Begin again – Mona Kasten

Titel: Begin again
Autoin: Mona Kasten
Serie: 1/3
Genre: Young Adult/New Adult
Verlag: Lyx

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Inhalt: Die Studentin Allie Harper will noch einmal ganz von vorne beginnen. Um von ihrer schmerzlichen Vergangenheit loszukommen, zieht sie Meilen entfernt von der Heimatstadt in einer neuen Stadt mit neuem Namen und neuer Frisur. Alles, was ihr für den Neuanfang noch fehlt, ist ein WG-Zimmer. Als sie auf den attraktiven, selbstgefälligen Kaden White trifft, ist ihr klar: Dieser Kerl mit seinen Tattoos und der mürrischen Art ist so ziemlich der Letzte, mit dem sie sich eine Wohnung teilen will. Doch als alle Stricke reißen, bleibt Allie keine andere Wahl. Kaden, der eigentlich auf keinen Fall eine weibliche Mitbewohnerin haben wollte, stellt sofort Regeln fürs Zusammenleben auf: keine Gefühlsduselei und schon gar keinen Körperkontakt! Zunächst kein Problem, doch mit der Zeit kommen sich die beiden näher – und irgendwann weiß Allie nicht mehr, ob sie seine Regeln noch einhalten kann …

Meine Meinung: Ein großartiges Buch, das ich bis zur letzten Seite nicht mehr weglegen konnte! Das Grundgerüst der Handlung ist nichts Neues und entspricht dem tpischen New-Adult-Ablauf: Mädchen mit dunklen Geheimnissen aus der Vergangenheit zieht in eine neue Stadt, um dort einen Neuanfang zu machen und trifft auf heißen, aber unnahbaren Typen. Was diese Geschichte aber besonders macht sind die Charaktere und Monas Schreibstil, der mich unglaublich begeistert hat.
Allie kommt aus einer reichen Familie, der „Perfektion“ über alles geht. Spontane Gefühlsausbrüche waren ihr dort fremd, doch in der neuen Umgebung taut sie so langsam auf. Ich habe sie durch ihre ehrliche, süße Art sofort ins Herz geschlossen. Sie wirkt manchmal etwas naiv und plappert oft wie ein Wasserfall drauf los, doch unter dieser fröhlichen Oberfläche versteckt sich eine große Wut auf ihre Mutter und andere Menschen aus ihrer Vergangenheit.
Kaden wiederum ist genau das Gegenteil: launisch, mürrisch, unfreundlich. Allie bringt in ihm jedoch die Seite hervor, die er so gerne versteckt. Schnell zeigt sich, dass sich hinter seiner mysteriösen Fassade ein aufmerksamer, hilfsbereiter und liebevoller junger Mann verbirgt.
Die „Streitereien“ der beiden waren sehr unterhaltsam zu lesen, vor allem da es unterschwellig zwischen ihnen von Anfang an gewaltig knistert.
Monas leichte, humorvolle und gleichzeitig gefühlvolle Sprache trägt zu einer tollen Grundstimmung bei, die dem Buch genau den richtigen Mix aus Leichtigkeit und Tiefe verleiht.

Ein tolles Buch, das ich absolut empfehlen kann!

Sterne: 5/5