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[Rezension] Ich fürchte mich nicht – Tahereh Mafi

Autorin: Tahereh Mafi
Titel: Ich fürchte mich nicht
Seitenanzahl: 317
Serie: Band 1/3
Genre: Dystopie

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Inhalt: Juliette war ein Leben lang eine isolierte Außenseiterin, die von ihren Mitmenschen gemiden wurde. In einer Welt, die durch starke Umweltschäden und Kriege gezeichnet ist, hat man sie weggesperrt, da ihre Berührung Schmerzen auslöst und tödlich sein kann. Juliette hat die Hoffnung wie ein Mensch behandelt zu werden fast verloren, als plötzlich Adam in ihre Zelle gesteckt wird. Durch ihn beginnt sie wieder zu kämpfen. Erst gegen die Menschen, die sie gefangen halten, dann für sich und für die Liebe.

Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut und die Aufmachung passt gut zu der Handlung. Dieses Buch hst etwas ganz eigenes, besonderes, was mit Sicherheit vor allem an der Sprache liegt. Die Geschichte wird aus Juliettes Sicht geschrieben und spiegelt ihre psychische Verfassung sehr gut wieder. So sind einige Sätze durchgestrichen und manche Worte wiederholen sich mehrere male hintereinander. Ich  musste mich erst an die Sprache gewöhnen, doch dann hat sie mich mitgerissen und berührt. Die Handlung schreitet recht schnell vorran, was mir aber gut gefallen hat, da ich es hasse, wenn sich die Story zu lange hinzieht. Besonders Juliette hat es mir von den Charakteren angetan. Ihre Empfindungen sind extrem stark und sie scheint alles viel intensiver zu fühlen als andere Menschen. Als Adam auftaucht, brechen die Gefühle, die sie so lange zurückgehalten hat, aus ihr heraus. Je weiter die Handlung vorranschreitet, desto selbstbewusster und selbstsicherer wird sie.

Die Welt, die die Autorin beschreibt, ist ähnlich düster und zerstört wie ich es aus anderen Dystopien kenne. Obwohl die Geschichte nichts absolut Neues ist, hat der Schreibstil und die Charaktere mich begeistert. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und bin gespannt, wie es mit Juliette weitergeht.

Sterne: 4/5

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Ein Stückchen Ewigkeit

Ein Stückchen Ewigkeit

Die Wahrheit ist doch, nichts währt ewig.
Weder der selbstgebackene Apfelkuchen der Oma, noch der herrliche Geruch von frisch gekochtem Kaffee.
Die Sandburg, die so mühevoll von Kinderhänden errichtet wurde, fällt nach den letzten Urlaubstagen wieder in sich zusammen, als hätte sie nicht den Hauch einer Ahnung, dass sie eigentlich eine unerschütterliche Ritterfestung ist.
Die Kerzen auf der Geburtstagstorte sind irgendwann abgebrannt und hinterlassen nur eine blasse Erinnerung an eine neue Zahl, die uns zeigen soll wie die Zeit vergeht.
Die warmen Sonnenstrahlen der scheinbar endlosen Sommertage weichen den Herbststürmen, ungeachtet der Tatsache, dass wir unsere Wintersachen noch gar nicht aus dem Keller geholt haben.
Die Zeit hat ihre eigenen Regeln und wir spielen mit, bis unsere Gegenwart ebenfalls zur Vergangenheit wird und wir nur noch ein Echo sind, das in dem widerhallt, was wir zurücklassen.
Wir sehnen uns nach Ewigkeit, obwohl wir wissen, dass nichts ewig währt.
Wir füllen ganze Bücher mit schlauen Worten, komponieren bewegende Musikstücke und malen unsere Gefühle auf Leinwände in dem sehnlichen Wunsch Spuren zu hinterlassen.
Damit etwas von uns bleibt. Damit wir, wenn der Tag gekommen ist, nicht komplett verschwinden. Damit wir uns doch ein kleines Stükchen Ewigkeit sichern.
Aber am Ende, ganz am Ende, da verstauben die Bücher in geschlossenen Kisten neben den abgehängten Leinwänden.
Vielleicht können wir die Ewigkeit nicht in den Spuren, die wir hinterlassen, finden. Vielleicht müssen wir ganz wo anders mit der Suche beginnen. Das Lächeln des Kindes nachdem es stolz die Sandburg errichtet hat, ist nur flüchtig, doch für die zusehenden Eltern fühlt es sich wie eine kleine, strahlende Ewigkeit an.
Das Glücksgefühl der freudigen Überraschung über die mitgebrachten Sonnenblumen dauert möglicherweise nur ein paar Stunden an, doch diese Stunden sind so viel mehr als nur Zeiger, die sich auf der Uhr bewegen.
Und dann gibt es noch die vielen, kleinen Augenblicke, in denen die Zeit einfach stehen bleibt.
Der rotgoldene Sonnenuntergang am Meer,
der Anblick der ersten Knospen nach einem langen Winter,
der Duft der Weihnachtsplätzchen wenn sie frisch aus dem Ofen kommen,
die Umarmung eines Freundes,
das Lieblingslied auf der Autofahrt ins Grüne.
Das sind die kleinen Stückchen Ewigkeit.
Wir sollten sie in unserem Herzen speichern, damit wir uns an sie erinnern, wenn die Vergänglichkeit uns wieder einmal auf den Fersen ist.
Die Wahrheit ist vielleicht, dass nichts ewig währt.
Doch es gibt Momente, die eine eigene, kleine, Ewigkeit sind.
Lass sie uns sammeln und niemals wieder loslassen.
Lass uns Sandburgen bauen und Bilder malen.
Lass uns in diesem Moment ewig verweilen, bis das nächste Stückchen Ewigkeit anbricht.

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[Rezension] J. Lynn – Be with me

„Be with me“ von J. Lynn ist der zweite Band aus der „wait for you“ – Reihe.                                                                        
Autorin: J. Lynn (Jennifer 
Titel: Be with me 
Seitenzahl: 432 
Genre: New Adult

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Inhalt: Teresa Hamilton hat eine schwere Zeit hinter sich. Als junges Mädchen wurde sie von ihrem ersten Freund geschlagen und dann stürzte die begeisterte Tänzerin bei einem Sprung, sodass sie den Traum des Tanzens erstmal bei Seite schieben musste. Stattdessen beginnt sie zu studieren, wobei sie immer wieder Jase begegnet, dem besten Freund ihres Bruders. Doch für Teresa ist Jase viel mehr als nur das: sie schwärmt seit Jahren für ihn und ein Kuss aus der Vergangenheit mit ihm lässt sie nicht mehr los. Die erneute Begegnung mit ihm lässt sie wieder hoffen, doch Jase hat ein Geheimnis, das ihn verfolgt und ihn auf Abstand gehen lässt…

Meine Meinung: Die Charaktere, insbesondere Teresa, hat mich von Anfang an verzaubert. Sie war mir sofort sympathisch mit ihrer Eigenwilligkeit, Sturrheit und ihrem Humor. Auch Jase habe ich schnell ins Herz geschlossen und die Liebesgeschichte zwischen den beiden, hat mir während dem Lesen Herzklopfen bereitet.
Der Schreibstil von J. Lynn…tja, was soll ich sagen? Die Frau ist einfach wahnsinnig talentiert und ihre Sprache liest sich so leicht und flüssig, dass ich das Buch in wenigen Stunden verschlungen habe. Ein absolutes Muss für alle, die Bücher aus dem Jung Adult Genre lieben!

Sterne: 5/5 – absolut lesenswert!

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CARLSEN (Lese-) Challenge 2017

Meine Bücher aus dem CARLSEN Verlag 2017:

Januar

1. These Broken Stars, Lilac und Tarver – Amie Kaufman, Meagan Spooner, 496 Seiten
2. Spiegelsplitter – Ava Reed, 358 Seiten
3. Dein eines, wildes, kostbares Leben – Jessi Kirby, 304 Seiten
4. These Broken Stars, Jubilee und Flynn – Amie Kaufman, Meagan Spooner, 496 Seiten
5. BookElements, Die Magie zwischen den Zeilen – Stefanie Hasse, 232 Seiten
6. BookElements, Die Welt hinter den Buchstaben – Setfanie Hasse, 236 Seiten

Fazit: 6 Bücher, 2122 Seiten

Februar

1. Kein Kuss wie dieser – Tanja Voosen, 360 Seiten
2. Obsidian – Jennifer L. Armentrout
, 400 Seiten
3. Onyx – Jennifer L. Armentrout, 464 Seiten
4. BookElements, das Geheimnis unter der Tinte – Stefanie Hasse, 286 Seiten
5. Als ich dich suchte – Lauren Oliver, 368 Seiten

6. Die Beschenkte – Kristin Cashore
, 496 Seiten
7. Sommerflüstern – Tanja Voosen, 308 Seiten

Fazit: 7 Bücher, 2682 Seiten

März

1. Herbstflüstern – Tanja Voosen, 310 Seiten
2. Sternenstaub – Ava Reed, 240 Seiten
3. Seelen – Stephenie Meyer, 864 Seiten
4. Opal – Jennifer L. Armentrout, 464 Seiten
5. Winterflüstern – Tanja Voosen, 356 Seiten
6. Origin – Jennifer L. Armentrout, 448 Seiten

Fazit: 6 Bücher, 2682 Seiten

April

1. Spark, die Elite 1 – Vivien Summer, 328 Seiten
2. Fire, die Elite 2 – Vivien Summer, 337 Seiten
3. Forbidden Touch, Sieben Sekunden – Kerstin Ruhkieck, 406 Seiten